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Teachers for Future

Foto © Jörg Farys / Fridays for Future / creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Gemeinsame Stellungnahme klimabewusster Lehrer*innen zu Fridays for Future.

Streikende Schüler*innen handeln verantwortungsbewusst

Das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 verpflichtet die Staaten völkerrechtlich verbindlich, die globale Erwärmung deutlich unter 2 °C zu halten. Das Anliegen der Schüler*innen, dies umzusetzen, ist nicht nur legitim, sondern Ausdruck eines verantwortungsvollen gesellschaftlichen Engagements.

Am 20. August 2018 initiierte Greta Thunberg einen Schulstreik, der enormes Echo fand: Schon am 15. März 2019 demonstrierten und streikten weltweit vor allem junge Menschen gemeinsam. Allein in Deutschland waren an diesem Friday for Future mehr als 300.000 Schüler*innen, Studierende, Eltern und Pädagog*innen auf den Straßen.

Wir Lehrer*innen drücken unsere Achtung für das umweltbewusste und demokratische Engagement der Schülerinnen aus. Wir schließen uns damit den Worten der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel an, die den Schüler*innen ihre Unterstützung aussprach, und fordern von der Bundesregierung, dass endlich Taten folgen. Dabei berufen wir uns auch auf die Bewegungen Scientists for Future und Parents for Future.

Wir weisen darauf hin, dass die Schüler*innen im Sinne der Schulgesetze handeln. Exemplarisch sei hier ausschnittsweise § 1 des Berliner Schulgesetzes zitiert: „Ziel (der Schule) muss die Heranbildung von Persönlichkeiten sein, welche fähig sind, (…) das staatliche und gesellschaftliche Leben auf der Grundlage der Demokratie (…) und im Einklang mit Natur und Umwelt zu gestalten.“

Teachers for Future unterstützt die Forderungen der Schüler*innen.

Bist du Lehrer*in? Dann unterschreibe bitte unsere Stellungnahme.